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SUMMARY:"Maya" Oper @ Heizkraftwerk
DESCRIPTION:MAYA ist ein Science-Fiction-Abenteuer auf mehreren Realitätsebenen. MAYA verbindet Oper\, Techno und Augmented Reality. In der Ruine des Aubinger Heizkraftwerks entdecken die Zuschauer auf ihren Smartphones und Tablets rätselhafte Spuren. Es sind Relikte einer vergangenen Zukunft\, in der Mensch und Maschine zu einer Einheit verschmolzen waren. Ein digitaler Friedhof deutet auf den Tod hoch entwickelter menschlicher Avatare: Wer sind sie? Woher kommen sie? Das einzige Wesen an diesem Ort\, das Auskunft geben könnte\, ist Maya. Sie ist die Letzte ihrer Art und der Schlüssel zu einer digitalen Anderwelt. Maya hat einen Auftrag. Gelingt es ihr\, den Cyberspace und damit sich selbst und die Menschheit zu retten? \nWas? „Maya“ Oper von Mathis Nitschke \nWann? 18. – 22. Oktober 2017\nInstallation 18.00 Uhr\nPerformance 18.30 Uhr\nDauer ca. 70 Minuten \nWo? Heizkraftwerk München-Aubing \nWie viel? Eintritt 25 € | ermäßigt 15 €\nAn der Abendkasse nur Barzahlung möglich\nTicket hier
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SUMMARY:Ad-Busting: Werbung zwischen Verführung & Verantwortung @ Import/Export
DESCRIPTION:Podiumsdiskussion mit Adbusting-Präsentation \n—————— \nEinlass: 18:30 h I Beginn: 19:15 h I Eintritt: frei \n—————— \nWerbung verleitet zum Konsumieren – auch über die Grenzen des ökologisch und sozial Gerechten hinaus. Gleichzeitig dominiert sie den öffentlichen Raum und beeinflusst damit unser Denken und Handeln. Die Antwort von Ad-busting-Künstlern: Macht kaputt was Euch kaputt macht! Doch ist die Manipulation von Manipulierendem die (einzige) Lösung?
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SUMMARY:Stefanie Sargnagel @ Münchner Kammerspiele
DESCRIPTION:Support: KLITCLIQUE\nhttps://klitclique.wordpress.com/\nhttps://www.facebook.com/klitclique/ \nStefanie Sargnagel kommt aus dem Internet und ist\, mit Ausnahme von Rainald Goetz und seinem Online-Tagebuch «Abfall für alle»\, die erste deutschsprachige Autorin\, die im Netz eine Form für sich gefunden hat\, die passt\, als Literatur funktioniert und über die bisherigen Kanäle ein großes Publikum erreicht. Stefanie Sargnagel schreibt radikal subjektiv und sehr weise über das sogenannte einfache Leben\, über Feminismus\, über Aussichtslosigkeit und Depression. Sie gibt sich wortkarg\, gerät aber doch immer wieder ins Erzählen\, zeichnet zwischendurch auch mal was\, sprengt alle Genregrenzen und erreicht auf nie betretenen Pfaden etwas\, das man nicht Roman nennen muss\, um davon gefesselt zu sein. Das ist oft zum Brüllen komisch und manchmal tragisch. Ihre Texte sind wie ein Gipfeltreffen zwischen Christine Nestlinge und Heinz Strunk\, aus denen beide mit einem Mordskater hervorgehen. «Ich bin ja jetzt Autorin\, und mit jedem Euro\, den ich dadurch verdiene\, wird mein inneres Poesievögelchen schwächer. Es schluckt die Münzen gierig\, bis es nicht mehr fliegen kann\, weil sie so schwer sind\, und so landet es Flügelschlag für Flügelschlag auf dem Boden der Realität\, auf dem es keine Phantasie gibt\, nur Hundekot\, Energydrinks und Umsatzsteuern. Mit jedem Satz\, den ich für Bezahlung schreibe\, erlischt in mir ein kleiner\, lieber Stern. Lohnarbeit ist Demütigung\, immer und ausnahmslos.\nIch möchte nicht arbeiten\, ich möchte meine Zeit mit Nichtstun verbringen\, ich bin eine Außerirdische\, ich bin der Mondmann\, ich will mir alles in Ruhe anschaun hier auf der Erde. Ich möchte lieber Gelehrte sein\, nur ohne die anstrengende Leserei oder ich möchte Asketin sein\, aber ohne den ganzen Verzicht. Zu erzählen habe ich auch nichts mehr außer: ‹Da muss ich noch das Schreiben und ein Formular ausfüllen\, Rechnungen heften\, Krankenkassa überweisen\, und dann kauf i ma des vom Iglo. Des is guat. Das warm i ma auf. Des Schlemmerfilet. Guad is des.›» \nStefanie Sargnagel\, geb. 1986\, studierte in der von Daniel Richter angeleiteten Klasse der Akademie der Bildenden Künste Wien Malerei\, verbrachte aber mehr Zeit bei ihrem Brotjob im Call-Center\, denn: «Immer wenn mein Professor Daniel Richter auf Kunststudentenpartys auftaucht\, verhalten sich plötzlich alle so\, als würde Gott zu seinen Jüngern sprechen. Ich weiß nie\, wie ich damit umgehen soll\, weil ich ja Gott bin.» Seit 2016 ist sie freie Autorin – und verbringt seitdem mehr Zeit bei ihrem Steuerberater. Sie erhielt den BKS-Bank-Publikumspreis beim Wettbewerb zum Ingeborg-Bachmann-Preis 2016.
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SUMMARY:Jeffrey Lewis @ Unter Deck
DESCRIPTION:Beck\, Adam Green\, The Moldy Peaches\, Regina Spektor\, Ben Kweller\, Herman Dune – es sind sehr unterschiedliche Namen\, die dem Antifolk zugerechnet werden\, diesem seltsamen Genre\, das mit dilettantischer und vom Punk beseelter Wucht den Folk besetzt hat wie ein leerstehendes Haus.\nZu den längsten und wohl authentischsten Mietern zählt Jeffrey Lewis\, der – anders als andere Vertreter der Bewegung – in der Lower Eastside aufgewachsen ist und noch heute als Einwohner des orginären Epizentrums der Bewegung gemeldet ist.\nDer Anti-Folk Hipster und grossartige Comiczeichner hat in seinem Reportoire so ziemlich alle Stilrichtungen\, die der Indiefolk hergibt: Von traurig-melancholischen Balladen\, bis zu Velvet Underground inspirierten Rocknummern. Dazu ist der Mann ein Entertainer vor dem Herrn\, es spricht also vieles dafür\, dass ein fantastischer Abend ins Haus steht.\nJeffrey Lewis – „Back To Manhattan: https://www.youtube.com/watch?v=4QDiST2a0q0
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