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SUMMARY:Yoga Brunch // Banana Leaf @ Restless
DESCRIPTION:Good Morning Yoga Flow mit Tess ab 10.00 Uhr danach lecker Brunch von Banana Leaf. Freut euch auf leckere\, neue vegane Frühstückskreationen mit Süßkartoffel-Waffeln\, Pancakes\, Bowls mit unterschiedlichen Toppings\, Brote mit hausgemachten Aufstrichen und Toppings\, herzhafte Buddha Bowls\, Raw Cakes\, etc etc. Dazu natürlich lecker Drinks: Spicy Pumpkin Latte\, Red Beet Latte\, Immunity Juice\, Shakes\, Cold Brew\, Galao\, Chai-Tee (homemade) usw… \nEs geht auch Brunchen ohne Yoga ab 10.00 Uhr. \nPreis: Yoga mit Brunch 30\,-\, only Brunch 17\,90\nbeides inkl. Ginger-Welcome Shot\,
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SUMMARY:Hader spielt Hader@Technikum
DESCRIPTION:Aus den letzten fünf Programmen\, die durchwegs geschlossene Theaterabende sind\, hat Josef Hader Teile herausgenommen und zu kleinen Monologen geformt. Manches kommt einem deswegen so bekannt vor an diesem Abend\, von früher\, von irgendwo. Und er gibt auch zu\, dass er gestohlen hat. Doch kommt es darauf an? Bei dem guten Verhältnis von Täter und Opfer… Aus der Fülle der Figuren entsteht eine Geschichte\, die eines für sich beanspruchen kann: ein neues Hader-Programm zu sein. Ein echtes.\nRegie: Petra Dobetsberger
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SUMMARY:Lovelace in Love with cogito @ The Lovelace
DESCRIPTION:The Lovelace is deeply in love with beautiful and impressive magazines from all over the world. \nThis time:\nin love w/ Cogito. Halbjahresschrift für Philosophie! \n// \nDie Redaktion der Cogito. Halbjahresschrift für Philosophie besucht uns pünktlich zur Release der 11. Ausgabe und diese wird auch im Zentrum des Abends stehen! \nWahrheit und Produktion\, die beiden Begriffe sind für sich abstrakt. Das neue Magazin konkretisiert ihr Verhältnis durch eine Vielfalt an Themen unterschiedlichster Stile – von Memes bis zum Nihilismus\,\nspekulativer Poetik und ihrem politischen Potential\, dissidentem Sprechen in der Philosophie bis hin zu den Gespenstern der verlorenen Zukunft. Wahrheit und Produktion verbinden sich in jedem dieser Felder für sich – und vielleicht auch darüber hinaus. \nNeben einer Diskussion der beiden Begriffen mit den Mitgliedern der Redaktion wird der Berliner Künstler Andreas Töpfer einige seiner Arbeiten für die neue Ausgabe zeigen und die Musik für den Ausklang des Abends kommt von Cogito-Redakteur Max Emanuel Pointner! \nwww.cogito-muenchen.de\nwww.andreastoepfer.de \nVVK 3€\nAK 5€ (inkl. 1 x Cogito Nr.11) geschenkt!
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SUMMARY:Zugezogen Maskulin @ Strom
DESCRIPTION:zugezogen maskulin \nDa ist dieses Land\, so kalt und grau. Ein Land\, das so vielen eine Heimat sein könnte\, doch nur so wenigen eine Heimat sein will und das sich dann immer beklagt\, nicht genug geliebt zu werden. Da ist dieses Land\, zwischen Bergen und Meer\, dazwischen „Steine und Draht“\, hin und hergerissen von der eigenen Geschichte\, so verloren\, im Strom der Zeit\, weil Länder immer verloren sind und sowieso nur dort existieren\, wo das Gehirn sitzt. \nDa ist das kleine muffige Zimmer\, die Kälte und die stille Verzweiflung einer mittelkleinen Großstadt\, einer großen Kleinstadt\, die einem auch dann noch nachhängt\, wenn man selbst schon in die wirklich große Stadt gegangen ist. Fortgegangen\, von all den Dingen\, die einen daran erinnern\, wo man herkommt. Und da sind die anderen\, die ebenfalls fortgegangen sind und von denen manche nicht wiederkehren\, nie wieder\, weil „der müde Tod“ in den längsten Ästen der Trauerweide schaukelt. Weil das Leben eben doch nicht unendlich ist\, wie man sich das frühmorgens auf den Dächern der großen Stadt\, der wirklich großen Stadt\, so erträumt – wie in der Telekomwerbung – und dann erwischt es uns kalt und dann fängt es an\, das Nachdenken\, wohin wir denn eigentlich gehören. Das Nachdenken über das Alte\, in das wir nicht mehr zurück können und das Neue\, das nicht das ist\, was wir uns erhofften. Und so straucheln wir durch die Welt\, erfüllt von der Liebe zu Allen\, und der Angst\, sie alle zu hassen\, weil sie es nicht wert sein könnten\, so geliebt zu werden. Zerrissen. \nDa sind diese Zeiten\, so furchterregend und glitzernd\, so schrill in ihren Tönen. So irre\, dass man es gar nicht aushält und denkt\, dass der verrückte Flötenspieler nun endgültig alle in seine Gewalt gebracht hätte. Die Zeiten von denen man dachte\, wir hätten sie hinter uns gelassen\, in diesem Land zwischen Bergen und Meer und dem anderen Land auf der anderen Seite des Meers … und war nicht immer alles besser und vernünftiger geworden in der Zwischenzeit\, seit „Steffi Graf“ auf dem Centre Court gestanden hat. Und plötzlich sind sie ganz nah\, die Massen\, die auf einer Brücke Köpfe abschneiden\, auf einer Brücke\, die man aus den Ferien kennt\, kaum zwei oder drei Flugstunden von uns entfernt. Und genauso weit ist der nächste Krieg entfernt\, wo junge Menschen ins Feuer geschickt werden\, für das dortige Land zwischen Bergen und Meer\, das ebenfalls nur dort existiert\, wo ihre Gehirne sitzen und deshalb vielleicht gar nicht mehr existiert\, weil die Gehirne herausgeschossen wurden\, für die Idee vom Vaterland … Und die Frontlinien kommen näher und die Risse werden spürbarer. „Es beginnt in einem Nachbarstaat und kommt in deine Nachbarstadt“\, die Gesellschaften klaffen auf und die Gräben werden sichtbar. Wir sind zersplittert in Atome\, auf der Suche nach dem Glück und gegenseitig rennen wir uns über den Haufen\, festgestampft von der Party-Crowd\, die im Nebel des Vergessens weiter wankt. Nach vorne. Nach oben. Vielleicht bleibt einem in diesen Zeiten nur noch das kleine Glück. Das Private. Scheiß auf das Kollektiv. Das Kollektiv ist eine Lüge. Und deshalb muss man die Ellenbogen ausfahren und um die besten Plätze kämpfen … Auf Instagram und Twitter. „Alle gegen Alle“. \n\n\n\n\n\n\nUnd da ist dieses Album\, das von alldem erzählt\, von dem es eigentlich gar nicht erzählen will\, von den Abgründen\, in die man blickt\, wenn man den Menschen in die Augen schaut und tief unten einen Planeten kreisen sieht\, auf dem ein Affe sitzt und in die Dunkelheit über ihm starrt. Von „Uwe & Heiko“\, die den Niedergang der Volkswerft nicht verkraftet haben und dem Sprung auf den Oranienplatz\, der in der großen Stadt liegt\, nicht schafften\, wobei man sich gar nicht sicher sein kann\, ob man ihn denn auch selbst geschafft hat\, weil man die Volkswerft noch immer im Herzen trägt\, egal wie weit man springt. Ein Album\, das vom verzweifelten Versuch erzählt\, das alles in Kunst zu verwandeln\, beglei- tet von der Angst\, dass es dann aber doch nur für den nächsten Post auf the gram reichen könnte oder für den Soundtrack der nächsten Party\, auf der sich die Jungs seit neuestem kleiden wie Hooligans aus dem Ostblock – was ja wiederum auch ganz geil aussieht. \n„Alle gegen Alle“ von Zugezogen Maskulin ist das stille Statement einer wütenden Band. Auf Beats\, die überwiegend von Silkersoft produziert wurden\, knüpfen sie nahtlos an ihr Debütalbum „Alles brennt“ an und machen trotzdem alles anders. „Alle gegen Alle“ ist ein krachendes Album einer Band\, die sich zurückgezogen hat\, in die dunklen Kam- mern der eigenen Vergangenheit und nicht wegschaut\, wenn sie an die eigenen Untiefen herantritt\, und so entstand\, unter der Regie von Markus Ganter\, der als Executive Pro- ducer in Erscheinung trat\, ein Album wie eine Zugfahrt durch ein Land\, in dem man vor Jahren schon einmal gewesen ist. Eine Zugfahrt hinein in die Welt aus Glasfassaden und Beton\, zurück auf den Bolzplatz und ins Kinderzimmer zwischen Bong und Hansa-Schal\, dorthin ins Moor zwischen reetgedeckten Häusern und dem roten Bonanzarad\, wo man früher einmal zuhause war und heute nicht mehr zuhause sein kann\, weil man in der Zwischenzeit den Bordstein und die Skyline gesehen hat. Nikolai Potthoff (Ex-Tomte) wiederum liefert mit seinen Synthie-Flächen auf „Steine und Draht“\, den Hintergrund für eine Reise in die Psyche einer Nation und wieder zurück\, während Kenji 451 bei „Der müde Tod“ ein zeitloses Glockenspiel hervorgezaubert hat\, zu dem dich ein jeder Tod fest bei den Händen packen würde\, um dich zum Tanzen zu zwingen. \nSeltsam zeitlos wirkt dieses Album von Zugezogen Maskulin. Seltsam gut ist es geworden. „Alle gegen Alle“ erscheint am 20.10.2017 bei Four Music. \nMarcus Staiger
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