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SUMMARY:Grand Opening Public Art Munich 2018 @ Olympiastadion
DESCRIPTION:On April 30\, PAM 2018 commences at the Munich Olympic Stadium with Swiss performance artist Massimo Furlan’s re-enactment of the legendary 1974 football match between East and West Germany that ended with a score 1:0. The game will be performed by only two participants\, one as Sepp Maier and one as Jürgen Sparwasser. Two original radio commentaries will accompany the match\, returning football—this time as art—to the Olympic arena. \nThe opening day also features Warsaw-based architect Aleksandra Wasilkowska’s installation of a levitating ceiling entitled Gold for Natascha\, Silver for Timofei. The exiled Russian hermit Timofei and his wife Natascha—both refugees in Munich after WWII—illegally constructed a joint Eastern Orthodox/Catholic church on the grounds of the future Olympic park. According to legend\, it inspired the construction of the stadium’s floating roof and changed its top-down planning. \n#publicartmunich!
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SUMMARY:Public Art Munich  2018 @ München
DESCRIPTION:Nach dem Auftakt dieser großen internationalen Kunstreihe mit ‚A Space Called Public‘ von  Elmgreen & Dragset 2013 wird die zweite Ausgabe  von Joanna Warsza kuratiert.\n\nPAM 2018 wird kein Kunst-Parcours in der Innenstadt\, der Fokus liegt diesmal auf zeitbasierten\, performativen Arbeiten im gesamten Stadtraum. Joanna Warsza arbeitet mit dem Begriff von ‚public art‘\, der die ‚Kunst im öffentlichen Raum‘ um einen umfassenderen Begriff von ‚Öffentlichkeit‘ erweitert.\nU.a. kuratierte die gebürte Polin mit Sitz in Berlin den Georgischen Pavillon auf der 55. Biennale von Venedig 2013\, und das öffentliche Programm der Manifesta 10 in St. Petersburg 2014.\nIn und für München macht sie nun für PAM2018 ein selten zeitgenössisches\, kritisches Programm\, das als Public Art Munich vielleicht im Laufe der kommenden Jahre ein Pendant zur Documenta werden kann – was München ja gut stünde 😉\n\nWas soll bleiben – was soll sich ändern?\nAb  30.4. (Grand Opening im Olympiastadion) präsentiert PAM 2018 wöchentlich  bis Ende Juli im gesamten Stadtraum 20 Performances internationaler KünstlerInnen.\nUnter der Überschrift  ‚Game Changers‘ geht es um die Diskussion dringlicher Fragen des aktuellen Weltgeschehens und Zeitenwandels\, der politischen Krise und des gesellschaftlichen Paradigmenwechsels.\nMünchen als genius loci: PAM2018 bezieht sich auf die bewegte Historie und ihre vielfältigen Akteure unserer Stadt\, bespielt prominente Adressen wie das Olympiastadion in ungekannter Art.\nPAM blickt zudem hinter die Kulissen politischer Institutionen oder Bewegungen\, die als ‚Game Changer‘ weit über München hinaus Geschichte geschrieben haben bzw. heute noch wirken.\nNicht zuletzt setzt das Programm von Joanna Warsza auch darauf\, dass Kunst selbst die herrschenden Spielregeln verändern\, oder immerhin kritisch reflektieren kann.\n\nNeben zahlreichen KünstlerInnen aus dem Ausland zeigt PAM2018  Arbeiten vieler (Wahl)Münchner wie Leon Eixenberger\, Franz Wanner\, Flaka Haliti\, Olaf Nicolai\, Michaela Melián und Rudolf Herz.
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SUMMARY:Kösk-Festspiele @ KÖSK
DESCRIPTION:Köskfestspiele \nBeginn 20 Uhr\n Einlass 19 Uhr\n Tickets an der Abendkasse 12 € \nMo. 30. April 2018 \nSASEBO/ MUSICA POVERA \nSASEBO \nJohnny Wächter über SASEBO \nWas für ein Schrei! Entweder hat da einer einen Orgasmus\, eine große Wut auf etwas oder sich gerade den großen Zeh gestoßen. Vielleicht auch alles zusammen. Die Mini-LP von Sasebo beginnt jedenfalls mit einem Urlaut\, bei dem Howlin’ Wolf Pate stand und der gleich klar macht\, was hier gespielt wird: Blues. Natürlich nicht der tausendfach gehörte Klischee-Blues mit endlosem Gitarrengegniedel\, sondern bayerisch-japanischer Anarcho-Blues\, der Ry Cooder\, Tom Waits und Captain Beefheart verarbeitet\, aber auch japanische Folksongs und Karaoke-Melodien aus den Siebzigern. \nAcht Mitglieder umfasst die Münchner Band\, vier davon\, darunter die beiden Sänger\, haben ihre Wurzeln in Japan. Mit großer Intensität und gelegentlicher Lust an der Zerstörung bearbeiten sie diverse Musiktraditionen ihrer Heimat\, wobei Instrumente wie Tuba\, Klarinette und Akkordeon genauso zum Einsatz kommen wie Yutaka Minegishis „Snakeskin Guitar“. Heraus kommt ein moderner\, globaler Underground-Blues\, der dank der Sasebos Freude an Schmerz und Konfrontation auch live hervorragend funktioniert. \n***\nMUSICA POVERA \n(Salewski\, Zoro Babel\, Manu Rzytki\, Anton Kaun)\n(Rituelle Straßenmusik/München) \nGegen alle Richtungen findet sie statt – als Einrichtung entgegen aller Geschäftigkeiten aller vorbeiziehenden Passanten\, als Begleitumstand am Straßenrand: Eine urarme Musik\, die klingt wie ein Tschandala\, der mit dem Schlagen von Schleifeisen und Töpfen seine Ankunft kundtut\, um den Angehörigen der höheren Kasten Gelegenheit zu geben\, auf Abstand zu bleiben\, sich ansonsten aber völlig absichtslos äußert. Und so wie ein Tschandala zum permanenten Umherwandeln verdammt ist\, so müssen wir uns die Urwerksmusik der Vier von Salewskis Musica Povera als Perpetuum Mobile vorstellen. Die Vier\, das sind: Salewski\, Zoro Babel\, Manu Rzytki und Anton Kaun. Ihre Spuren hinterließen alle schon in etlichen Formationen. Hier finden sie zu einer Form\, die über das Format einer Band hinauswächst: Es ist eher schon ein eigenes Genre\, das Salewskis Musica Povera im rituellen Charakter des Spiels finden\, und selbst das ist unzureichend umschrieben\, ist es doch schon: eine Seinsform.
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