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SUMMARY:ANAEROB @Hofspielhaus
DESCRIPTION:Eintritt: 25\,00 Euro \n\nEin Monolog mit Mira Huber \n\nvon Sascha Fersch\n\n„Eine Pandemie ist keine schöne Sache\, aber sie birgt eben auch viele Vorteile“\n\nEine junge Frau mit Autoimmunschwäche lebt zum Schutz vor Keimen zurückgezogen in ihrer eigenen Blase. Doch der Ausbruch einer Pandemie ist ihre Chance auf einen radikalen Neuanfang. Geschützt durch die Abstandsregeln beginnt sie die Welt da draußen zu erkunden und verliebt sich sogar…\n\n\nEinlass: 19 Uhr\nBeginn: 20 Uhr\nDauer: 60 Minuten ohne Pause\n\n\nBild ©Chris Hirschhaeuser
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SUMMARY:Salewski & Tom Wu @ Olympiastadion
DESCRIPTION:Sing\, sagte Salewski\, sing einfach\, was du willst. Und so sang\nich also und legte mich in das von ihm fein bereitete\,\nschlankweg luxuriös aufgepolsterte Klangbett\, genau wie die\nanderen sechs einbestellten VokalistInnen. Aber jede Stimme\nräkelt sich auf ihre ganz eigene Weise zu ihrem Chanson: Inida\nKreuz auf albanisch bei Strand II\, Pico Be texttrunken tänzelnd\nbei Sulukule\, Manuela Rzytki mit der Chanteusen-Zunge lässig\nin der Backe bei Ceci n’est pas une pipe\, Rosalie Eberle mit der\nganzen Überschusskraft der Oper bei Weniger\, und dann noch\ndieser unwiderstehliche Autotune-Sommerhit Epuscrular von\nAutoboy! Das Singen ohne Stimme führt uns bei Monolith der\nbekannte Geräusche-Crooner Anton Kaun vor\, Salewskis\nStimme selbst erscheint uns tatsächlich auch selbst mit dem\nMantra I and I unter dem Deckmantel seiner Geheimidentität\nAgnostoman\, und die hier Unterzeichnete berichtet in\nGhostdrivers von Geisterfahrern und in Painted on von\nGliedmaßen\, die aber lediglich am Körper aufgemalt sind – in\neiner hypnoiden Vortragsweise\, die vielen der auf diesem\nAlbum vertretenen Stimmen zu eigen ist. Die makellosen\nPercussion-und-Synthesizer-Landschaften\, in denen sie sich\ntummeln\, hat der Meister sämtlich selbst eingespielt (Gemischt\nund produziert wurde das Ganze anschliessend mit Albert\nPöschl in dessen echokammer Studio) und zwar bei sich in\nseinem rauchverhangenen Wohnzimmer\, wo langfingrige\nSonnenstrahlen durch das Pflanzengestrüpp vor den Fenstern\nbizarre Schatten auf die eierschalenfarbenen Teppiche zaubern\n– und genau so\, eklektisch und geheimnisvoll\, klingt diese\nPlatte auch. Salewski ist einer\, der aus ganz wenig ganz viel\nmachen kann\, als Musiker und als Mensch. Ein Minimalist mit\neinem Herz aus Gold. Und dies ist ein Schmuckkästchen von\neinem Album\, eine Gehirnschleuder und ein Seelentröster\nzugleich.\n// Tom Wu: Auftritte von Tom Wu sollten ausschließlich in Kellerclubs stattfinden. Kellerclubs\, in die man hinabsteigen muss\, als würde man in die Abgründe unserer Psyche hinabsteigen. Kellerclubs ohne Licht\, als würde man sich in den düstersten Ecken unserer Gedanken befinden. Kellerclubs ohne Licht\, bis auf ein Strobo\, das Bilder von Menschen in Ekstase zeigt\, zerhackt in Momentaufnahmen.\nDenn genauso wirkt die neue Platte des Münchner Schlagzeugers und Sängers: Wie eine Reise ins Unbewusstsein\, wie eine besonders schwarze Nacht auf etwas zu starken Drogen.
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LOCATION:Olympiastadion\, Spiridon-Louis-Ring 21\, München\, 80809\, Deutschland
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