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SUMMARY:Tolerance Poster Project
DESCRIPTION:Die Neue Sammlung – The Design Museum holt das Tolerance Poster Projekt nach Deutschland. Von 30. März bis 29. April 2021 wird das von Mirko Ilić initiierte Plakatprojekt an über zehn verschiedenen Orten des Kunstareal München zu sehen sein. \nSeit 2017 bittet Grafikdesigner Mirko Ilić Gestalter*innen\, ein Plakat zum Thema Toleranz zu entwickeln. Einzige Vorgabe ist\, dass das Plakat das Wort Toleranz in der jeweiligen Landessprache enthalten muss. Das erste Plakat steuerte der im vergangenen Jahr verstorbene New Yorker Gestalter Milton Glaser bei\, der auch das Projektlogo entwarf. Seitdem haben sich insgesamt 169 Gestalter*innen aus der ganzen Welt beteiligt. Das Ergebnis ist eine größtmögliche Vielfalt an Ideen und Umsetzungen\, von rein typografischen Arbeiten über fotografische Plakate bis hin zu Illustrationen. Nach 64 Stationen in 27 Ländern ist eine Auswahl von über 90 verschiedenen Plakaten des Projekts nun zum ersten Mal in Deutschland zu sehen. Mirko Ilić zählt zu den herausragenden Grafikdesignern seiner Generation. Seine frühe Schaffenszeit verbrachte er in seinem Heimatland Bosnien\, wo er sich als Zeichner und Comic-Illustrator einen Namen machte. Nach seinem Umzug nach New York wurde er Art Director des Time Magazine\, gestaltete Cover für Zeitschriften wie den Spiegel\, The Nation oder auch für die Band Rage Against The Machine. \nWie an den anderen Standorten der Welt\, an denen das Tolerance Poster Projekt gezeigt wurde\, sind die Plakate auch im Kunstareal München kostenlos und frei zugänglich zu sehen. \nStandorte\nAmerikahaus Karolinenplatz 3\nDesignBuild Pavillon 333 zwischen Pinakothek der Moderne und Türkentor\nDie Neue Sammlung – The Design Museum in der Pinakothek der Moderne\nHFF Hochschule für Fernsehen und Film München Bernd-Eichinger-Platz 1\nMuseum für Abgüsse Klassischer Bildwerke / Zentralinstitut für Kunstgeschichte Katharina-von-Bora-Straße 10\nMuseum Mineralogia München Theresienstraße 41\nStaatliches Museum Ägyptischer Kunst Gabelsbergerstraße 35\nSt. Markus / Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Gabelsbergerstraße 6\nLitfaßsäule Ludwigstraße 27 (06.04. bis 15.04.2021)\nU-Bahnhof Theresienstraße\, Rolltreppe 02 (30.03. bis 29.04.2021)\nU-Bahnhof Universität\, Rolltreppe 04 (30.03. bis 08.04.2021)
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SUMMARY:Münchener Biennale 20/21
DESCRIPTION:Dass das Thema der Münchener Biennale 2020 weit über den ursprünglichen Festivalzeitraum im Mai 2020 hinaus so aktuell bleiben würde\, konnte niemand vorhersehen. Der „NEW Return“ manifestierte sich als ruckartige Bewegungsfolge in die eine oder andere Richtung\, als ständiger Kampf\, im verordneten Stillstand die Energieflüsse nicht versiegen zu lassen. Wir haben in den letzten 12 Monaten erlebt\, dass die Künste einer der existentiellsten Krisen der letzten Jahrzehnte ausgesetzt sind. Gleichzeitig bestehen wir auf der Überzeugung\, dass die Künste immer (mit)entscheidendes Moment des Erneuerns\, des Neu-Denkens\, der Reflexion\, des Aufbruchs\, der Umkehr\, des NEW Return waren\, für jeden Einzelnen ebenso wie für die Gemeinschaft. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Münchener Biennale 2020 erstmals in ihrer Geschichte zu einem dynamischen Festival – zu einer Metapher für den notwendigen flexiblen Umgang mit unserer Gegenwart und ein Modell für die Mobilität\, Aktualität und Relevanz der Künste. \nDrei Münchener Biennale-Produktionen\, die nicht im Mai 2020 in München herauskommen konnten\, werden\, wenn es die Situation erlaubt\, am Osterwochenende 2021 in München zu sehen sein: ONCE TO BE REALISED nach Jani Christou\, mit Kompositionen von Beat Furrer\, Barblina Meierhans\, Olga Neuwirth\, Samir Odeh-Tamimi\, Younghi Pagh-Paan und Christian Wolff; GroSSe Reise in entgegengesetzter Richtung (Expeditionen ins Archiv der Wirklichkeits-fabrik) der Komponist*innen Anda Kryeziu\, Yair Klartag\, Tobias Schick und Katharina Vogt\, und Transstimme von Fabià Santcovsky. \nIm begleitenden „Lab of NEW Return“ werden Thema und Geist der Münchener Biennale weitergedacht. Manos Tsangaris und Daniel Ott\, die künstlerische Leitung der Biennale\, die Festivaldramaturg*in Marion Hirte und Malte Ubenauf und die Künstler*innen der Biennale diskutieren mit Heinz Bude (Soziologe und Publizist)\, Bernhard Pörksen (Medienwissenschaftler) und Ruth Hagengruber (Philosophin\, Gründerin des Fachbereichs EcoTechGender zur Erforschung sozialer und ethischer Aspekte der Künstlichen Intelligenz-Forschung) über „Points of NEW Return“ aus verschiedenen Perspektiven.
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SUMMARY:Ausstellungseröffnung Henry Meyer-Brockmann
DESCRIPTION:Am 3.4.2021 um 19 Uhr eröffnet die Ausstellung über den bekannten Münchner Zeichner und Karikaturisten Henry Meyer-Brockmann im Kurparkschlösschen in Herrsching am Ammersee. Brockmann zeichnete in der 50-er und 60-er Jahren unter anderem für den Simplicissimus und die Süddeutsche Zeitung. Der berüchtigte Wahl-Schwabinger traf den Nerv seiner Zeitgenossen und schuf ungeheuer treffende Charakterisierungen der damaligen politischen Elite und des zeitgenössischen Weltgeschehens. Seine Zeichnungen über Konrad Adenauer\, Nikita Chruschtschow oder Ludwig Erhart haben sich ins kollektive Gedächtnis der 50-er und 60-er eingebrannt und dadurch viele spätere Karikaturisten und Zeichner beeinflusst. Auch zu dem damals jungen Franz Josef Strauß gibt es einige treffende bildhafte Charakterisierungen\, die über die Lebenszeit Brockmanns hinaus gültig bleiben. Die Ausstellung ist Henry Meyer-Brockmann gewidmet und es sind einige Werke aus seinem Nachlaß zu sehen. Ein Hauch der Nachkriegszeit\, die hier für den Besucher spürbar wird. \nDie Ausstellung des Kulturvereins Herrsching dauert vom 4.4.2021 bis zum 18.4.2021 und ist werktags von 14 bis 17 Uhr geöffnet und am Wochenende jeweils von 10 bis 17 Uhr.
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