BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//MUCBOOK - ECPv6.17.4//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:MUCBOOK
X-ORIGINAL-URL:https://mucbook.web02.dev-progress.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für MUCBOOK
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20160327T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20161030T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20170326T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20171029T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20180325T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20181028T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20171206T200000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20171206T230000
DTSTAMP:20170920T203402Z
CREATED:20170816T091348Z
LAST-MODIFIED:20170920T203402Z
UID:115785-1512590400-1512601200@mucbook.web02.dev-progress.de
SUMMARY:Chris Imler @ Unter Deck
DESCRIPTION:Chris Imler wuchs\, auch wenn man es sich heute nicht mehr vorstellen mag\, in Augsburg auf\, einem Schmelztiegel der Kulturen\, einem Ort\, wo sich bayrisches Hinterwäldlertum und schwäbisches Arbeitsethos „Grüß Gott“ sagten. Viertelungar sowie Schlüssel- UND Sandwichkind einer alleinerziehenden Mutter\, entwickelte Imler schon in frühen Jahren seinen ganz eigenen Blick auf die süddeutsche Gesellschaft\, einen Blick\, der etwa sagte: „So nicht ihr Arschlöcher\, nicht mit mir. Ich weiß ja auch nicht\, wie es geht\, aber SO nicht!“ \nADHS war damals noch nicht erfunden\, und statt Retalin gab es Schläge mit dem Lineal auf die Fingerkuppen und seelische Grausamkeit. Doch keine der Repressalien zeigten bei Imler Wirkung\, – ganz im Gegensatz zu den französischen Arthouse-Filmen\, die spät nachts um elf im Fernsehen kamen\, und der verbotene Musik aus Amerika. Der Weg des größten Widerstands war vorgezeichnet\, Imler ging ihn. Nachdem er folgerichtig mit 15 vom antihumanistischen Gymnasium geflogen war und sich in einer Steinmetzlehre für die kommenden Strapazen physisch gestählt hatte\, reiste und riss er aus nach Berlin. Berlin Kreuzberg\, genau gesagt\, dem damals noch härtesten und schon lustigsten Pflaster Deutschlands (mindestens). Und lustig sollte es\, bei aller gebotenen Härte gegen die Polizei auf der einen und dem eigenen Körper (wenn der mit Schwindel oder Skorbut wieder mal eine gesündere\, womöglich Speed- ärmere Ernärung zu erpressen versuchte) auf der anderen Seite\, doch bitteschön zugehen. Für trübseligen Ernst war Imler nie zu haben\, weder für den der finsteren Aktivisten\, noch für den der nihilistisch triefäugigen Blixa Bargeld- und Nick Cave-Wannabes. Er wollte das Systemzersetzende immer mit dem Angenehmen verbinden\, so zum Beispiel als er zur finanziellen Rettung einer linksradikalen Gaststätte vorschlug\, man möge ein Errektionsbingo veranstalten (sechs Männer\, deren Geschlecht jeweils lediglich von einem kleinen Vorhang verborgen wird\, schauen Pornos auf der Bühne. Im Publikum sind nur rothaarige Frauen und wetten\, welcher Vorhang sich zuerst hebt). \nAber vor allem anderen war und ist Chris Imler natürlich Musiker. Die erste große Furore machte er um die Wendejahre herum als Drummer der „Golden Showers“\, die die deutschen Cramps zu nennen\, wohl für die Cramps etwas schmeichelhaft wäre. Leider sind ihre Auftritte kaum dokumentiert\, da alle Angst hatten\, ihre Kamera der Hölle auszusetzen\, die losbrach\, wen die „Showers“ (Fan-Jargon) loslegten. Selbst von den Notizblöcken der Journalisten blieb oft nicht mehr als ein blut- und bierdurchtränkter Klumpen Zellstoff. Zum Glück haben wir immerhin die Hymnen der glasigen Augenaugenzeugen. Imler festigte in den Folgejahrzehnten seinen Ruf als wildester\, schönster und bester Schlagzeuger der Stadt\, spielte für so unterschiedliche Künstler wie Peaches\, Maximilian Hecker\, Oum Shatt oder „Die Türen“\, und sogar dem musikalisch bis dahin biederen (wenn auch durchaus brillanten und sexuell anziehenden) Chansonier Jens Friebe drückte er in zäher\, fruchtbarer Zusammenarbeit seinen verwegenen Stempel auf. Doch auch als Sänger\, Texter und Komponist führt die Gema den Namen Imler nicht erst seit gestern. Mit dem renommierten Elektromusiker Patric Catani veröffentlichte er 2011 unter dem Moniker Driver & Driver das Monumentalwerk „We are the World“. Der TV- Seelsorger Domian schrieb dazu in der Intro: „Zack! Ich bin dabei! Als alter DAF-Fan muss ich die Jungs gut finden. Abseitige Texte und hypnotischer Sound. „Ich hab dir Kuchen mitgebracht“ ist mein Satz für die nächste Liebeserklärung.“ \nNun war es Zeit für den letzten Schritt\, den Schritt zur totalen Freiheit und Selbstbestimmung. Man könnte auch sagen: Anarchie. Und anarchisch war die Ein-Mann-Show\, mit der Imler in den letzten Jahren nicht nur Berlin\, sondern besonders Italien\, Frankreich und Belgien in Aufruhr versetzte\, allerdings. Angetan wie eine Mischung aus Saloon-Barfly\, Partisane und Schamane\, schlug er auf dem Standschlagzeug rauschhafte Rhythmen\, schoss krasseste Samples mit seinen Elektropads ab\, sang mit verfremdeter Stimme schwer Verständliches und blies die Trompete. Jederzeit konnte alles passieren\, die Ansagen sprühten vor Irrsinn und Witz. Wie\, fragte man sich\, will er das jemals auf Platte bringen. \nJetzt ist diese Platte da. Produziert hat sie Krautpop- und Noise-Gott Schneider TM. Ihr Name ist Programm für Chris Imlers Wesen und Wirken. Nervosität als angemessene Haltung gegenüber einer gleichzeitig bedrohlichen wie aufreizend öden Wirklichkeit\, Nervosität als berechtigte Panik und produktive Unruhe\, alles das steckt drin in diesem Titel\, diesem Mann\, diesem Album. Wie von Imler zu erwarten\, gibt es einige Überraschungen. \nErstens: Ein Großteil der Beats ist programmiert\, nicht gespielt. Ist das nicht so\, als hätte Hendrix ein Klavieralbum gemacht? Nein\, denn Hendrix konnte kaum Klavier spielen\, Imler aber programmiert wie ein junger Gott. \nZweitens: Der seltsame Englisch\, das man live nie verstanden hatte\, entpuppt sich in den meistens Fällen als Deutsch. Die Texte sind ausgefeilt\, geistreich und abgründig. Das Politische und das Private\, das Heilige und Profane durchdringen sich ständig aufs Unvorhersehbarste. „Ich bin nur ein einfacher Arbeiterjunge/komm schon pfeif mir hinterher/Ich bau die Städte und die Betten/Und den fließenden Verkehr“ heißt es etwa in „Arbeiterjunge“\, einer surrealen Hymne zwischen utopischer Pornographie und dystopischer Propaganda. Hinter dem scheinbar anzüglichen „Ausziehen“ verbirgt sich andererseits lediglich eine präzise Milieustudie über prekäres Wohnen. \nDrittens. Der bekannten Atmosphäre von Krawall und Gefahr (wie sie sich etwa in dem sogkräftigen Siebenminutenstück „Aging“ sogkräftig entfaltet) ist eine ganze Welt neuer Fassetten – farbige\, fröhliche\, zarte\, geheimnisvolle – zugesellt. Süß lullen einen die Glocken bei „Norwegen“ ein\, und ********** entführt uns mit wunderlichen Skalen und Metren in ein Nordafrika\, das es so nie gab. Und selbst vor ultrakommerziellem Radiopop hat Imler keine Berührungsangst. Er hat nur schlicht keinen Bock drauf. Für alle\, denen es ähnlich geht\, ist dieses große Album.
URL:https://mucbook.web02.dev-progress.de/event/chris-imler-unter-deck/
LOCATION:Unter Deck\, Gotzinger Str. 8\, München\, 81371\, Deutschland
CATEGORIES:Club,Live,Musik
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20171207T200000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20171207T230000
DTSTAMP:20170825T101052Z
CREATED:20170825T101052Z
LAST-MODIFIED:20170825T101052Z
UID:116452-1512676800-1512687600@mucbook.web02.dev-progress.de
SUMMARY:Julia Engelmann @ Kongress am Park Augsburg
DESCRIPTION:Julia Engelmann\nJETZT\, BABY\nPoesie und Musik – Live 2017 \nAktuell ist Pop-Poetin Julia Engelmann mit ihrer erfolgreichen Tournee „Eines Tages\, Baby – Upgrade“ in Deutschland unterwegs. Nun verkündet die Künstlerin für Herbst 2017 ein brandneues Live-Programm! Bei der Tournee „JETZT\, BABY – Poesie und Musik“ dürfen Fans auf neue Texte und Songs gespannt sein! Über 35 Städte in Deutschland\, Österreich und der Schweiz stehen auf dem Tourplan. \nDie gebürtige Bremerin feiert am 13. Mai 2017 ihren 25. Geburtstag. Sie weiß also\, wovon sie spricht\, wenn sie sich in ihrem neuen Programm u.a. dem Thema „Quarter Life Crisis“ widmen wird. Der Künstlerin liegt das Thema „Mental Health“ am Herzen\, gerade weil vor allem junge Menschen zunehmend unter Depressionen leiden. In ihrer bekannten humorvollen und optimistischen Art redet sie außerdem über das „Second- Hand-Life“ der Generationen Y und Z\, weiht uns in die ewigen Tiefen der Social Media- Welt ein und erklärt\, was es mit dem „neuen Minimalismus“ auf sich hat. Julias Texte und Songs sind dabei mal leise und nachdenklich\, mal mitreißend und voller Lebensfreude. Mit ganz viel Konfetti im Gepäck erklärt Julia uns alle zu „stillen Poeten“: \n„Jeder trägt die Poesie in sich – sie geht nur manchmal im Alltagsstress unter. Sie ist das Festhalten von flüchtigen Gefühlen und Bildern\, das Teilhabenlassen anderer an unserem Innenleben“. Wie keine andere findet die Vollzeit-Poetin die passenden Worte für das Lebensgefühl vieler. \nIn Zukunft möchte sich Julia noch mehr der Musik widmen. Im Herbst wird sie neben frischen lyrischen Texten und Evergreens daher auch neue\, eigene Songs performen. „Einen Soundtrack für verschiedene Momente zu haben\, macht mein Leben schön. Hinzu kommt\, dass ich selber Musik mache und das jetzt live auf meiner Tour.“ \nAls Stimme ihrer Generation begeistert sie seit ihrem Auftritt beim Bielefelder Hörsaalslam und dem Videohit „One Day“ ein Millionenpublikum. Inzwischen ist das Multitalent die erfolgreichste deutsche Poetry-Slammerin. Drei Bücher hat sie veröffentlicht\, jedes davon war auf der Spiegel Bestsellerliste. Das „Baby“ aus „Eines Tages\, Baby“ ist zur Signatur geworden. Ihr jüngstes Lied-Gedicht „Grapefruit zum Frühstück“ erzielte online binnen kürzester Zeit über 750.000 Klicks. Bei ihrer ersten Live-Tournee 2015/2016 begeisterte sie bei 60 Shows über 40.000 Besucher.
URL:https://mucbook.web02.dev-progress.de/event/julia-engelmann-kongress-am-park-augsburg/
LOCATION:Kongress am Park Augsburg
CATEGORIES:Lesung,Live,Vortrag
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20171217T110000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20171217T150000
DTSTAMP:20171213T150052Z
CREATED:20171213T150052Z
LAST-MODIFIED:20171213T150052Z
UID:123001-1513508400-1513522800@mucbook.web02.dev-progress.de
SUMMARY:Steinwey Sunday Session @ The Lovelace
DESCRIPTION:Mehrmals pro Woche spielen junge\, talentierte Musiker für Euch auf unserem Boston by Steinway Flügel. \nGenießt diesen Sonntag analoge Musik und die Akustik in unserer Flying Lobby!\nSteinway Sunday Session w/ Florian Christl / Achille \n  \n 
URL:https://mucbook.web02.dev-progress.de/event/steinwey-sunday-session-the-lovelace/
LOCATION:The Lovelace – A Hotel Happening
CATEGORIES:Live,Musik
END:VEVENT
END:VCALENDAR